Antifaschistischer Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom durch Wien-Neubau am 10. November 2019

Podcast
O-TON (unbearbeiteter Originalton)
  • 20191110gedenkrundgang-wien7
    71:26
audio
58:31 Min.
[O-Ton] IDAHOBIT-Demo gegen Diskriminierung von LGBTIQ+-Personen am 17.5.2023 in Wien
audio
1 Std. 34:28 Min.
[O-Ton] Fahrraddemo für mehr Bahn statt Autobahn in Wien 22 am 6. Mai 2023
audio
53:47 Min.
[O-Ton] Demonstration für Erhalt der Wiener Zeitung (Wien, 25. 4. 2023)
audio
1 Std. 11:29 Min.
[O-Ton] Kundgebung gegen illegale Flüchtlings-Gefängnisse und Pushbacks am 19.4.2023 in Wien
audio
1 Std. 06:39 Min.
[O-Ton] Demo gegen Kriminalisierung der Klimabewegung am 3. April 2023 in Wien
audio
32:13 Min.
[O-Ton] Gedenken an Ernst Kirchweger am 2. April 2023 in Wien
audio
1 Std. 40:58 Min.
[O-Ton] Demo „Stoppt die Gaslobby“, Wien 28.3.2023
audio
58:38 Min.
[O-Ton] Kundgebung „Jewish Solidarity with the Israeli Democracy in Vienna“ (25.3.2023)
audio
56:05 Min.
[O-Ton] Gedenken an Februarkämpfe 1934 beim Goethehof in Wien 22 am 26. Februar 2023
audio
56:00 Min.
[O-Ton] Demonstration gegen den rechtsextremen Akademikerball (Wien, 24.2.2023)

Der alljährliche antifaschistische Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom führte am 10. November 2019 durch Wien-Neubau, den siebten Bezirk.
Ungeschnittene Tonaufzeichnung des Rundgangs.

Bis ins Jahr 1938 war der Bezirk Neubau auf politischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Ebene durch eine rege Beteiligung der jüdischen Community am Stadtleben geprägt. Im Jahr 1883 machte der Anteil von Jüdinnen und Juden an der Wohnbevölkerung beispielsweise 6,4 Prozent aus. Danach stieg er weiter an und lag bei der Volkszählung im Jahr 1934 mit 14,8 Prozent weit über dem Wiener Durchschnitt. Ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert etablierte sich eine breite Palette an jüdischen Kleingewerbebetrieben, Beisln und Restaurants, Theater-, Kultur- und Sozialvereinen und später auch Kinos und Kaufhäusern im Bezirk. Darüber hinaus bot die Aufwertung der Mariahilfer Straße die Gelegenheit, sich auch, ohne im Bezirk zu wohnen, als Kleinbetrieb oder Kulturinitiative anzusiedeln. All diese Faktoren führten zu einer starken politischen und kulturellen Beteiligung der (nicht nur) im Bezirk wohnhaften jüdischen Community, die ab dem Jahr 1938 völlig zerstört wurde …

Alle Informationen zum Nachlesen in einer Broschüre:
http://rundgang.blogsport.de/images/Broschuere2019.pdf

Mehr Informationen über alle Rundgänge, auch der letzten Jahre: http://rundgang.blogsport.de/

Schreibe einen Kommentar