Frauen dürfen nicht länger draufzahlen! Feministische Budgetrede

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • Feministische-Budgetrede
    12:19
audio
29:08 Min.
„Erinnern braucht immer Verantwortung in der Gegenwart“ Holocaustgedenktag | Adbusting mit Berlin Busters Social Club
audio
29:59 Min.
Topa – Tode bei Polizeieinsätzen aufklären | Immobilienskandal am Gaudenzdorfer Gürtel
audio
29:51 Min.
Hausdurchsuchung bei RDL | Menschenrechtsbericht Graz | Samuel Stuhlpfarrer zur Zeitschrift Tagebuch
audio
30:00 Min.
„Konflikte um Raum gibt es überall“ – Gabu Heindl | „Hier entscheidet sich das 1,5 Grad Ziel“ – Lützerath verteidigen
audio
24:09 Min.
Eröffnung des Tages der Menschenrechte | Anna Majcan und Sarah Kampitsch von Catcalls of Graz im Gespräch

audio
28:54 Min.
"Wir werden die Räumung in Lützerath verhindern" - Sendeschwerpunkt zu Lützerath
audio
30:00 Min.
Erde brennt! - Hörsaalbesetzung in Graz | Interkulturelle Kommunikation | Nightline Uni Graz
audio
30:00 Min.
Zimmer statt Zelte – Proteste in Spielfeld | Projektstart: ROLE MODELS
audio
30:00 Min.
„Jina Mahsa Aminis Ermordung war ein Femizid!“ | IG24 gegen Scheinselbstständigkeit | Feiertags-Konsumwahn
audio
30:00 Min.
Galerie gegen Sexismus eröffnet | Proteste gegen den nationalen Aktionsplan Behinderung | Angriffskrieg der Türkei

Verschiedene österreichische Frauen*organisationen kritisieren aktuell die geschlechterpolitische Sprengkraft der Skandale rund um Ex-Kanzler Kurz: Ganze 1,2 Milliarden Euro hätten in Kinderbetreuung investiert werden sollen – wären Kurz nicht Intrigen und seine eigene Karriere wichtiger gewesen. Auch die geplante – weder öko, noch soziale – Steuerreform, die nun trotz Kurz‘ Abtritt rasch auf Schiene gebracht werden soll, ist laut dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, dem Österreichischer Frauenring, der Initiative Mehr für Care und dem Verein Feministischer Alleinerzieherinnen alles andere als ein frauenpolitisches Vorzeigeprojekt.

Ersten Berechnungen zufolge werden Männer im Schnitt doppelt so stark profitieren wie Frauen. „Diese Steuerreform ist in erster Linie ein Geschenk an Großverdiener und Konzerne. Dringender denn je bräuchte es jetzt „Mehr für Care“ – massive Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung und Pflege, eine ambitionierte Klimapolitik sowie Gender Budgeting auf allen Ebenen. Gerade angesichts der erschütternden Enthüllungen muss die Bundesregierung Geschlechtergerechtigkeit endlich zur Priorität erklären“, so Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.

Am Mittwoch, 13. Oktober formulierten Vertreterinnen verschiedener Frauen*organisationen ihre Kritik an der ungerechten Steuerreform und präsentierten alternative Konzepte für mehr Geschlechter- und Klimagerechtigkeit in der Budgetpolitik.
VON UNTEN bringt Ausschnitte der Pressekonferenz.

Schreibe einen Kommentar