Illegale Pushbacks

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  • 2023_01_30_Weltempfänger_60m
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Beitrag: Ökonomische Ungleichheit macht politische Ungleichheit
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Geschlechtsidentitäten
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Linz hackt für Soziale Innovation
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Weniger Berührungsängste haben
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Weltempfänger: Hafenstreiks in Italien
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NextComic Festival 2023 "Über Freundschaft"
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SDGs im Fokus
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"Take Away" im Atelierhaus Salzamt
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Zukunft statt Autobahn Bau

Gefängnisse als Mittel für illegale Pushbacks eingesetzt

So genannte Pushbacks auf dem Mittelmeer finden regelmäßig und systematisch statt. Schutz suchende Menschen auf dem Weg über das Mittelmeer, auf dem Weg in eine lebenswerte Zukunft, sterben – nahezu täglich. Vergangene Woche wurde eine gemeinsame Recherche von verschiedenen Medienpartner*innen veröffentlicht, die zum ersten Mal, so heißt es, belege, dass Menschen, die nach Italien geflüchtet sind, auf Fähren gefangen gehalten werden, teilweise angekettet werden, um sie so ohne Chance auf die Stellung eines Asylantrags systematisch nach Griechenland zu bringen. Und das in quasi inoffiziellen Gefängnissen auf Fähren.

Radio Dreyeckland hat mit Oliver Kulikowski, dem Pressesprecher von Sea-Watch, am Telefon über die Lage für Menschen, die sich auf der Flucht nach Europa befinden, ihre Kriminalisierung sowie auch die Arbeit von Helfer*innen vor Ort in der Mittelmeerregion gesprochen.

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Brasilien – das Erbe Bolsonaros und Neuanfang unter Lula

Er will den Hunger bekämpfen, indigene und menschenrechte stärken und den Klimaschutz vorantreiben: der neue Präsident Brasiliens Lula da Silva, der seit Anfang Januar im Amt ist. Doch nach vier Jahren Bolsonaro-Regierung wird das nicht leicht werden. Der extrem rechte Bolsonaro fuhr Sozialprogramme herunter, kappte die Rechte der indigenen Bevölkerung, hofierte Großgrundbesitzer:innen, und seine Umweltpolitik: ein einziges Desaster. Wird es in Brasilien wirklich einen politischen Neuanfang geben, der das Klima und Menschenrechte ins Zentrum rückt? Darüber hat Heike Demmel von RadioZ mit Christian Russau gesprochen. Christian Russau ist Autor, Aktivist und Campaigner. Er ist beim FDCL, dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. in Kooperation mit KoBra, dem Verein Kooperation Brasilien zuständig für den Politikdialog zwischen Brasilien und Deutschland mit dem Schwerpunkt Menschenrechte.

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„Man kann die Verletzungen filmen, aber die Gewalttaten nicht“ – Interview mit Pina über den Kurzfilm „Near Our Border“

Radio Blau hat mit Pina von Blindspots e.V. gesprochen. Sie ist Produzentin des dokumentarischen Kurzfilms „Near Our Border“. Der Film begleitet verschiedene Menschen nahe der bosnisch-kroatischen Grenze, die jeden Tag auf ihre eigene Weise mit Grenzgewalt konfrontiert sind. Pina spricht über den Dreh des Films und wie sie an der EU-Außengrenze Zeugin von illegalen Pusbacks und extremer Gewalt an Menschen auf der Flucht geworden ist.
Mehr Infos: https://blindspots.support/

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Lichtverschmutzter Nachthimmel

Mit bloßen Auge kann man Nachts immer weniger Sterne sehen. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie über Lichtverschmutzung und deren Auswirkungen auf den Nachthimmel. Im Rahmen des Projektes „globe at night“ wurde über 10 Jahre lang untersucht, wie viele Sterne am Nachthimmel sichtbar sind. Für die Studie sind Beobachtungen von mehr als 50.000 Menschen eingegangen, die weltweit Nachts Sterne gezählt haben. Über die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf Mensch und Umwelt und was dagegen effektiv getan werden muss, unterhielt sich Radio Corax mit dem Physiker und Mitherausgeber der Studie Dr. Christopher Kyba vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam.

https://www.globeatnight.org

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Sendungsgestaltung: Aylin Yilmaz

CC-Musik:
Celestial Aeon Project – Dreaming of Flying

Headerbild: Cottonbro Studios @pexels

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